Die Potentiale der Region heben

Sarah Boost Föderalismus, Kommunales, Menschen

Sonneberg – In der vergangenen Woche traf der Südthüringer Bundestagsabgeordnete Mark Hauptmann (CDU)  den neu gewählten Landrat des Landkreises Sonneberg, Hans-Peter Schmitz.

Dieser ist seit 1. Juli 2018 im Amt und löste die langjährige Landrätin Christine Zitzmann ab. Den 60-jährigen, parteilosen Landrat und den Südthüringer Bundespolitiker eint der Stolz auf die Region. „Der Landkreis Sonneberg ist ein starker Bestandteil der  Südthüringer Wachstumsregion mit niedriger Arbeitslosigkeit, mehr Ein- als Auspendlern aus Bayern, einer der höchsten Industriedichte Deutschlands sehr gut aufgestellt“, so Hauptmann zu Beginn des Gesprächs.

Auch die Vorreiterrolle des Landkreises als einzige Thüringer Region innerhalb der Metropolregion Nürnberg  lobte der Bundestagsabgeordnete ausdrücklich. Er hofft inständig, dass sich der Landkreis Hildburghausen ebenfalls bald anschließen möge, sodass auch die Stadt Suhl folgen kann. Gerade im Tourismus bietet der Anschluss an die Metropolregion enorme Vermarktungspotentiale. Mit dem Deutschen Spielzeugmuseum und der Ski- und Bikearena „Silbersattel“ in Steinach, kann die Region zwei große touristische Leuchttürme Südthüringens vorweisen.

Auch die wirtschaftliche Weiterentwicklung der Region war Thema: Hauptmann hob das Engagement des Landkreises im Bereich Wasserstoff hervor und sagte für die weiteren Schritte seine volle Unterstützung zu, denn im Wasserstoff sieht er den Energieträger der Zukunft. Die geplante Ausweisung eines weiteren Industriegebietes in der Stadt Sonneberg, hält Hauptmann enorm wichtig für die gesamte Region.

Wichtig für die heimische Wirtschaft wäre nach Hauptmanns Auffassung zudem die Liberalisierung der Berufsschulausbildung, so müssten Landesgrenzen übergreifend der Besuch der Berufsschule möglich sein. Dies geht derzeit nur von Bayern nach Sonneberg, nicht aber umgekehrt.

Der Landkreis Sonneberg ist zudem Modellregion im Projekt Daseinsvorsorge und Mobilität des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur, erläuterte Landrat Schmitz. Mit dem Modellvorhaben leistet das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur einen Beitrag dazu, gleichwertige Lebensverhältnisse in ländlichen Räumen zu gewährleisten. Es soll die  Modellregionen dabei unterstützen, Daseinsvorsorge, Nahversorgung und Mobilität besser zu verknüpfen, um die Lebensqualität in der Region zu verbessern und wirtschaftliche Entwicklung zu ermöglichen.

Landrat Schmitz bat Mark Hauptmann, den ZAST bei dem Projekt zur Methangasherstellung zu unterstützen und eine Förderung durch das Bundesumweltministerium zu generieren.

Hauptmann verwies anschließend auf die Mittel, welche vom Bund für den Regionalzugverkehr, dem Breitbandausbau, die Digitalisierung der Schulen und ganz aktuell für die KITA -Investitionen bereitgestellt werden.

 

Bildhinweis:

Der Südthüringer Bundestagsabgeordnete Mark Hauptmann (rechts im Bild) und Landrat Hans-Peter Schmitz (links im Bild)