Förderung für Museum „Otto Ludwig“ in Eisfeld

Richard Seifert Geschichte, Kunst und Kultur, Ländlicher Raum, Thüringen

Berlin/Eisfeld – Das Museum „Otto Ludwig“ in Eisfeld kann sich über eine Förderung in Höhe von 22.425,00 Euro aus dem „Soforthilfeprogramm Heimatmuseen“ freuen. Das Programm des Deutschen Verbandes für Archäologie e.V. (DVA) richtet sich in Kooperation mit dem Deutschen Museumsbund e.V. (DMB) an regionale Museen, Freilichtmuseen, archäologische Parks und Träger von Bodendenkmalstätten in ländlichen Räumen mit bis zu 20.000 Einwohner. Es soll die Einrichtungen in ihrem Betrieb und ihrer Weiterentwicklung stärken und so den Erhalt des immateriellen und materiellen Kulturerbes als wesentlichen Teil der kulturellen Identität in ländlichen Räumen unterstützen.

Der Südthüringer Bundestagsabgeordnete Mark Hauptmann (CDU) kommentiert: „Ich freue mich, dass unser Museum in Eisfeld von dem Förderprogramm profitieren kann. Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der kulturellen Teilhabe im ländlichen Raum. Gerade in der Krise ist es wichtig, dass wir nicht aus dem Blick verlieren, dass Museen einen wichtigen Beitrag für die Vermittlung von Kultur und Geschichte leisten und damit für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft.“

Die Maßnahme wird im Rahmen des Förderprogramms „Kultur in ländlichen Räumen“ von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien Prof. Dr. Monika Grütters (CDU) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. Die Mittel stammen aus dem Bundesprogramm „Ländliche Entwicklung“ (BULE) des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).