Für ein Jahr in die USA: Mark Hauptmann ruft zur Bewerbung auf

Sarah Boost Frauen, Kinder und Jugend, Menschen

Berlin/Suhl – Für ein Jahr in den USA leben, lernen und arbeiten – diese spannende Kombination bietet das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) Schülerinnen und Schülern sowie jungen Berufstätigen bereits seit 1983.

Der Südthüringer Bundestagsabgeordnete Mark Hauptmann (CDU) möchte interessierte junge Leute auf diese Möglichkeit aufmerksam machen und sie ermutigen, sich zu bewerben.

„Das Auslandsjahr bietet tolle Möglichkeiten, Land und Leute intensiv kennen und verstehen zu lernen. Ich würde mich sehr freuen, auch im kommenden Jahr wieder Stipendiaten aus der Region entsenden zu können!“

Denn auch für 2021/2022 bietet das PPP, dann bereits zum 38. Mal, neben Schülern auch jungen Berufstätigen wieder die Chance, das amerikanische Familien-, College- und Arbeitsleben kennen zu lernen. Bundestagsabgeordnete aus dem gesamten Bundesgebiet übernehmen während des Jahres die Patenschaft für die Jugendlichen.

Zeitgleich sind junge US-Amerikaner zu einem Austauschjahr zu Gast in Deutschland. Das PPP ist ein gemeinsames Programm des Deutschen Bundestages und des US-Kongresses. Es steht unter der Schirmherrschaft des Bundestagspräsidenten.

Bewerben können sich Schülerinnen und Schüler, die zum Zeitpunkt der Ausreise (konkret am Stichtag 31. Juli 2021) mindestens 15, höchstens 17 Jahre alt sind. Zu diesem Zeitpunkt darf die Schulausbildung noch nicht mit dem Abitur abgeschlossen sein. Junge Berufstätige und Auszubildende  dürfen höchstens 24 Jahre alt sein und müssen zum Zeitpunkt der Ausreise (Stichtag: 31.07.2021) ihre Berufsausbildung abgeschlossen haben. Ein geleisteter Grundwehrdienst, Zivildienst oder ein freiwilliges soziales, ökologisches oder entwicklungspolitisches Jahr führen zu einer entsprechenden Erhöhung der Altersgrenze.

Die Bewerbungsunterlagen noch bis zum 11. September 2020 online beim Bundestag abgerufen werden: www.bundestag.de/ppp.

Indes leidet auch der Schüleraustausch unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie. So musste Noelle Rückert aus Brünn im Frühjahr vorzeitig aus den USA zurückkehren, wohingegen sich Luisa Czarnetzki und Julia Fischer, die Teilnehmerinnen des Programmjahres 2020/2021, erst im Januar 2021 abreisen werden. Sie werden somit ein verkürztes Austauschjahr erleben, was der Vorfreude jedoch keinen Abbruch tut.

Für das 38. PPP 2021/2022 wird derzeit von einer planmäßigen Durchführung ausgegangen. Aufgrund der Covid-19-Pandemie können jedoch Änderungen im Programmablauf notwendig werden.

Bildhinweis:

Schülerin Luisa Czarnetzki (links) und Auszubildende Julia Fischer (rechts im Bild) werden im Januar 2021 in die USA aufbrechen