Hauptmann als Praktikant in der Teddybärenwerkstatt

Sarah Boost Frauen, Menschen, Mittelstand

Sonneberg – Auf Sommertour durch seinen Wahlkreis besuchte der Südthüringer Bundestagsabgeordnete Mark Hauptmann (CDU) kürzlich das Sonneberger Traditionsunternehmen Martin Bären GmbH.

Dort fertigt Sina Martin in zweiter Generationen Teddybären von Hand. Nachdem sie bereits als Kind im elterlichen Betrieb Plüschluft schnupperte, übernahm sie 2009 das Geschäft. Mit den handgefertigten Bären unterschiedlichster Größen und Ausführungen bedient Martin Bären zahlreiche Zielgruppen: vom Kleinkind mit Kuschelbedarf bis hin zum erwachsenen Sammler. Stadtbekannt ist der 5,60 Meter große Teddybär im Schaufenster. Er lädt Passanten zum Besuch des angeschlossenen Deutschen Teddybärenmuseums ein.

Hauptmann zeigte sich von der arbeitsintensiven Handfertigung der Bären beeindruckt: „Hier entsteht jeder Bär in Handarbeit und mit viel Liebe zum Detail. Fast ein Arbeitstag pro Bär – da versteht man, dass es sich hierbei um ein echtes Handwerk handelt!“

Der Bundestagsabgeordnete ließ sich die einzelnen Arbeitsschritte, vom Anfertigen des Zuschnitts, über das Fixieren der Kontur mittels Trichter und Stopfholz, bis hin zum Ausstopfen, zeigen und fasste auch selbst mit an. Nach anfänglichen Schwierigkeiten („Was mache ich, wenn mein Bär einen Klumpfuß hat?“) ging ihm die Arbeit gut von der Hand.

Seit vergangenem Jahr ist auch Dr. Wolfgang Schäuble stolzer Besitzer eines Martin Bären. Bürgermeister Dr. Heiko Voigt überreichte ihm anlässlich seines Besuches in der Spielzugstadt vor fast genau einem Jahr einen echten Martin Bären.

 

Bildhinweis:

Mark Hauptmann probiert sich am Stopfen eines Teddybären.