Hauptmann befürwortet verpflichtendes Gesellschaftsjahr

Richard Seifert CDU, Ehrenamt, Soziales, Verteidigung

Die Überlegungen innerhalb der Union zur Einführung eines verpflichtenden Gesellschaftsjahres nach dem Schulabschluss finden die Unterstützung des Südthüringer Bundestagsabgeordneten Mark Hauptmann (CDU). Junge Erwachsene sollen sich demnach entscheiden können, ihren Dienst bei der Bundeswehr oder in einer sozialen Einrichtung zu absolvieren.

Bundestagsabgeordneter Hauptmann befürwortet diesen Vorschlag: „Ich finde es grundsätzlich richtig, wenn sich junge Menschen für die Gesellschaft einbringen. Das stärkt das soziale Bewusstsein eines jeden Einzelnen und bedeutet gleichzeitig personelle Unterstützung für die sozialen Einrichtungen und die Bundeswehr.“

Die Umsetzung des Gesellschaftsjahres soll nun mit den Sozialeinrichtungen, der Bundeswehr, den Arbeitgeberverbänden und Unternehmen diskutiert werden. Die Junge Union sowie die Mittelstandsvereinigung der CDU planen, die Idee auch im Rahmen des CDU-Parteitags im Dezember einzubringen.

„Ich sehe nur Gewinner bei der Einführung eines Gesellschaftsjahres. Die jungen Erwachsenen können der Gesellschaft etwas zurückgeben, ihre sozialen Kompetenzen stärken und wertvolle Erfahrungen für ihre persönliche Zukunft sammeln. Durch die allgemeine Verpflichtung wird niemand einseitig benachteiligt. Die Allgemeinheit profitiert wiederum von dem gemeinnützigen Engagement“, so Bundestagsabgeordneter Hauptmann. „Ich halte es für praktikabel, den verpflichtenden Zeitraum auf sechs Monate zu begrenzen und den Dienstleistenden die Option auf eine Verlängerung zu bieten. Ich gehe fest davon aus, dass sich eine breite Mehrheit unter jungen Menschen findet, die es befürwortet, nach dem Schulabschluss die Komfortzone des gewohnten Umfelds zu verlassen, sich in den Dienst der Allgemeinheit zu stellen und dabei nicht nur den eigenen Horizont, sondern auch das Verständnis für andere Gesellschaftsteile zu erweitern.“