Hauptmann plädiert für Beitragssenkung bei Arbeitslosenversicherung

Arbeit, Arbeitsmarkt

Der Südthüringer Bundestagsabgeordnete Mark Hauptmann (CDU) unterstützt den Vorschlag der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt zur Senkung des Beitrages zur Arbeitslosenversicherung. Hintergrund sind die steigenden Löhne, die wachsende Zahl von sozialversicherungspflichtig Beschäftigten sowie die sinkende Arbeitslosigkeit – Thüringen meldete für das Jahr 2017 die geringste Zahl von Arbeitslosen seit der Wiedervereinigung. Die bundesweit positive Entwicklung bescherte der Bundesagentur für Arbeit zu Jahresbeginn einen unerwarteten Überschuss in Milliardenhöhe. Angesichts gefüllter Kassen fordert Bundestagsabgeordneter Hauptmann eine Entlastung der Beitragszahler:

„Die Bundesagentur für Arbeit gab zu Jahresbeginn einen Überschuss von 5,5 Milliarden Euro bekannt. Die Rücklagen der Behörde steigen damit auf nun 17,0 Milliarden Euro an. Dieses Geld gehört den Versicherten und sollte ihnen auch in Form einer Beitragssenkung zu Gute kommen“, so Hauptmann.

Die jährlichen Überschüsse der Bundesagentur für Arbeit deuten auf eine notwendige Anpassung der Beitragssätze hin. Diskutiert wird eine Senkung zwischen 0,3 und 0,5 Prozent auf 2,7 bzw. 2,5 Prozent des Bruttoarbeitsentgelts. Bundestagsabgeordneter Hauptmann dazu:

„Die deutsche Wirtschaft brummt. Das wirkt sich auch positiv auf die zukünftige Lage am Arbeitsmarkt aus. Auf absehbare Zeit ist keine höhere Arbeitslosigkeit zu erwarten – im Gegenteil, die Firmen melden immer mehr offene Stellen. Jetzt ist es an der Zeit, Arbeitnehmern und Arbeitgebern ein Stück des von ihnen erwirtschafteten Erfolgs zurück zu geben und die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung zu senken. Das gibt mehr Netto vom Brutto und kurbelt dabei auch noch den Binnenkonsum an“, so Hauptmann abschließend.