Mark Hauptmann, MdB

Hauptmann: Rente fit für die Zukunft machen

Richard Seifert Arbeit, CDU, Demografie, Deutschland, Senioren, Soziale Sicherung

Rentenpapier der Jungen Gruppe der CDU/CSU-Fraktion

Berlin – Die Rentenkommission ist ihrer Aufgabe, das Rentensystem in Deutschland zukunftsfest zu machen, aus Sicht der jungen Generation nur teilweise gerecht geworden. Nach fast zweijährigen Beratungen hat sie die zentrale Frage nach dem Renteneintrittsalter in ein weiteres Gremium, einen sogenannten „Alterssicherungsbeirat“, verschoben. Das ist angesichts der demografischen Entwicklung gefährlich. Der Südthüringer Bundestagsabgeordnete und Vorsitzender der Jungen Gruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Mark Hauptmann (CDU), dazu:

„Die Generation der Babyboomer geht in den nächsten fünf bis zehn Jahren in Rente. Ab dem Jahr 2050 ist zu erwarten, dass ein Rentner nur noch von einem Beitragszahler finanziert wird – derzeit sind es zwei Beitragszahler. Wir müssen deshalb die steigende Lebenserwartung sowie die immer individuelleren Lebensentwürfe der Menschen besser in unserem Rentensystem abbilden.“

Dafür macht die Junge Gruppe einen Vorschlag, wie das Renteneintrittsalter dynamisch angepasst werden kann. Mit einem Beitragsjahresmodell kann jeder abschlagsfrei in Rente gehen, der 47 Jahre gearbeitet hat. Dies entspricht dem bisherigen Renteneintrittsalter von 67 Jahren, das dann jährlich um die gestiegene Lebenserwartung erhöht wird.

Außerdem schlägt die Junge Gruppe vor, analog zur Pflegeversicherung auch in der gesetzlichen Rentenversicherung einen Kinderbonus einzubauen. So können kinderreiche Familien, die zur Erhaltung des umlagefinanzierten Rentensystems beitragen, entlastet werden. Kinderlose würden umgekehrt einen leicht erhöhten Rentenbeitrag zahlen.

„Das Vorschlagspapier der Jungen Gruppe enthält weitere Anregungen zur Digitalisierung der Rentenbescheide und zum Begriff des Rentenniveaus. So wollen wir mit konkreten Ideen anhand der demografischen Entwicklung das Rentensystem fit machen für die Zeit ab 2030“, so Hauptmann abschließend.

Vorschlagspapier der Jungen Gruppe „Zukunftssichere Rente“:

Rentenpapier Junge Gruppe_final