Hauptmann: Schmalkalden ist bedeutender Reformationsort

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Schmalkalden –  Für den Südthüringer Bundestagsabgeordnete Mark Hauptmann (CDU) öffnete Museumsdirektor Dr. Kai Lehmann die Türen und gewährte vorab Einblicke in die neue Dauerausstellung auf Schloss Wilhelmsburg „Der Schmalkaldische Bund – politischer Arm der Reformation“.

„Dr. Kai Lehmann und seine Mitarbeiter haben mit viel Enthusiasmus und Leidenschaft wieder eine tolle Ausstellung auf die Beine gestellt. Sie unterstreicht einmal mehr die Bedeutung Schmalkaldens im Zuge der Reformation. Daher habe ich das Anliegen der Ausstellung gern unterstützt und bin froh, dass wir mit 200.000 Euro Bundesmitteln eine sehr sinnvolle und innovative Ausstellung fördern konnten“, so Hauptmann.

Der Schmalkaldische Bund, der zu seiner Hochzeit ein Drittel der Fläche der heutigen Bundesrepublik umfasste, wurde 1530/31 in der Fachwerkstadt gegründet und entwickelte sich zur zentralen Plattform des politischen Protestantismus. Die Gründung des Bundes bezeichnet Dr. Kai Lehmann heute als den eigentlichen Beginn der Glaubensspaltung in Europa.

Mit der Ausstellung wird die Bedeutung Schmalkaldens und des Verteidigungsbündnisses heraus gearbeitet und neu beleuchtet. Dafür wurde im Inneren des Schlosses die Stadt Schmalkalden aufwendig nachgebaut, sodass Besucher der Ausstellung von Raum zu Raum durch die historische Altstadt der Lutherstadt wandeln. Herzstück der Ausstellung ist ein in Purpur gehaltene Ausstellungsraum der Leihgaben aller Mitgliedsstädte des Schmalkaldischen Bundes beherbergt, von Lübeck bis Konstanz, von Goslar bis Göttingen.

Die offizielle Eröffnung der neuen Dauerausstellung findet am Samstag, den 29. April statt. Im Anschluss an den offiziellen Festakt wird die Ausstellung 20:00 Uhr für alle Interessierten geöffnet. Der Eintritt ist an dem Abend frei.