Hauptmann würdigt Pressefreiheit als hohes Gut

Sarah Boost Bund, Ehrenamt, Kunst und Kultur, Medien, Menschen

Meiningen – Im Rahmen seiner Wahlkreistage nahm der Südthüringer Bundestagsabgeordnete Mark Hauptmann (CDU) am feierlichen Festakt anlässlich des Jubiläums ’30 Jahre Meininger Tageblatt‘ teil.

In enger Zusammenarbeit  mit dem Tageblatt wurde zu diesem Anlass vom Meininger Briefmarkensammlerverein das Sonderpostwertzeichen „Pressefreiheit“ initiiert und im Rahmen des Festakts vorgestellt. Das Meininger Volkshaus bot für diesen Anlass den würdigen festlichen Rahmen.

Die Sondermarke gibt es bereits seit Beginn des Jahres zu kaufen. Dass die Präsentation in Meiningen vorgenommen wurde, mit  dem Brückenschlag zum 30-jährigen Jubiläum der Meininger Heimatzeitung, ist den umtriebigen Meininger Briefmarkensammlerverein zu verdanken.

„Als mir die Idee im März 2019 vorgestellt wurde, habe ich sofort meine Unterstützung zugesichert. Der Tag heute ist ein Verdienst der Meininger Briefmarkenfreunde, die ein unglaubliches Gespür für philatelistisch relevante Themen haben und sich zudem schon mehrfach als Profis in dem etwas aufwendigen Antragsprozedere erwiesen haben“, lobte Mark Hauptmann im Rahmen des Festakts vor Ort.

Die vom Berliner Illustrator Christoph Niemann gestaltete eine Hand mit Mikrofon, die eine Mauer durchbricht. Mit dem Sonderpostwertzeichen „Pressefreiheit“ soll Aufmerksamkeit auf das wichtige demokratische Gut gelenkt werden. Ein Schwergewicht sei die 0,95 Cent-Mark, der Bedeutung des Themas „Pressefreiheit“ angemessen, erläuterte die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesfinanzministerium, Sarah Ryglewski. Sie hob zudem die kulturhistorische Bedeutung von Briefmarken hervor, sie seien das ‚Fenster zur Geschichte eines Landes‘.

Das hohe Gut der Pressefreiheit würdigte der Südthüringer Bundestagsabgeordnete Mark Hauptmann dann auch im Rahmen einer moderierten Talkrunde mit Chefredakteur Walter Hörmann und dem Mitglied im Deutschen Presserat, Manfred Protze. Gefragt danach, was der Abgeordnete sich für das Meininger Tageblatt anlässlich dessen Jubiläums wünsche, antwortete Mark Hauptmann: „Das die Redakteure des Meininger Tageblatts weiterhin so frei und selbstbestimmt ihrer Arbeit nachgehen können.“ Die Pressefreiheit haben die Bürger der ehemaligen DDR im Zuge der friedlichen Revolution erkämpft, betonte Hauptmann, erinnerte aber auch daran, dass die Geschichte der Pressefreiheit in den neuen Ländern noch jung ist.

Am 20. Februar 1990 erschien das erste, neue’ Meininger Tageblatt. Das wiedergegründete Meininger Tageblatt ist ein Kind der friedlichen Revolution und des politischen Umbruchs. Wenige Monate vor dem Ende der DDR kam die Zeitung am 20. Februar 1990 das erste Mal auf den Markt und fand auf Anhieb begeisterte Leser.

Bildhinweis:

Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesfinanzministerium, Sarah Ryglewski, überreicht dem Südthüringer Bundestagsabgeordneten Mark Hauptmann einen Festband mit der Sondermarke „Pressefreiheit“.