Im zweiten Anlauf zum „American Dream“

Sarah Boost Frauen, Menschen, Transatlantische Beziehungen

Berlin/Suhl – Erneut entsendet der Südthüringer Bundestagsabgeordnete Mark Hauptmann (CDU) eine junge Südthüringerin im Rahmen des Parlamentarischen Patenschaftsprogramm (PPP) in die Vereinigten Staaten.

Die ausgebildete Fremdsprachenkorrespondentin aus Frankenblick wusste bereits im vergangenen Jahr zu überzeugen und wurde vom Südthüringer Bundestagsabgeordneten Mark Hauptmann für das Parlamentarische Patenschaftsprogramm (PPP) nominiert. Das Auslandsjahr fiel dann Corona-bedingt aus. Julia Fischer ließ sich dadurch nicht entmutigen und durchlief das mehrstufige Auswahlverfahren erneut: „Hartnäckigkeit soll sich auszahlen“, so der Südthüringer Bundestagsabgeordnete Mark Hauptmann. „Die junge Generation leidet ohnehin vielfach unter den aktuellen Umständen, ich möchte nicht, dass Julias Traum der Pandemie zum Opfer fällt und hoffe sehr, dass das Programm in diesem Jahr wie geplant durchgeführt werden kann.“

Julia Fischer freut sich über den Vertrauensbeweis: „Ich freue mich sehr, dass Mark Hauptmann sich erneut für mich entschieden hat und hoffe nun, dass es in diesem Jahr mit der Reise in die USA klappt. Gerne würde ich einen Einblick in das dortige Leben bekommen, sowie auch meine eigene Region und Herkunft würdig vertreten.“

Von dem Auslandsjahr verspricht sie sich vor allem Impulse für ihre interkulturelle Kompetenz. Sie ist die erste Berufstätige, die der Südthüringer Bundestagsabgeordnete Mark Hauptmann entsendet. Auf ihre Einblicke in die Arbeitswelt ist er daher besonders gespannt. Julia Fischer wird im Rahmen des Auslandsjahres für ein halbes Jahr ein College besuchen und in der zweiten Jahreshälfte am amerikanischen Berufsleben teilhaben.

Das Parlamentarische Patenschaftsprogramm (PPP) des Deutschen Bundestages und des US-Kongress ermöglicht seit mehr als 30 Jahren deutschen Schülerinnen, Schülern und jungen Berufstätigen einen Gastaufenthalt in den USA. Das Programm steht unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des Deutschen Bundestages. Die Kosten für High-School und College-Besuch, die Unterbringung in Gastfamilien und die Reise- und Versicherungskosten werden vom Deutschen Bundestag und dem US-Kongress übernommen.

„Ich finde es toll, dass sich interessierte Schüler und auch Auszubildende aus meinem Wahlkreis für das Programm beworben haben. In amerikanischen Gastfamilien und im unmittelbaren Austausch mit Mitschülern, bekommen die Jugendlichen die Chance, das gesellschaftliche, kulturelle und auch politische Leben in den USA kennen zu lernen“, so Mark Hauptmann, der selbst als Schüler ein Jahr in Kansas City (Missouri) in den USA verbrachte.

 

Bildhinweis (v.l.n.r.):

Mark Hauptmann (MdB) und Julia Fischer