Kaltennordheim: mobil-vernetzt-aktiv

Sarah Boost Bund, Infrastruktur, Ländlicher Raum, Wirtschaft und Verkehr

Kaltennordheim – Im Rahmen seiner Wahlkreistage machte der Südthüringer Bundestagsabgeordnete Mark Hauptmann (CDU) kürzlich Station in Kaltennordheim.

Nach einem Unternehmensbesuch bei LuK Truckparts stellte Bürgermeister Erik Thürmer (CDU) dem Abgeordneten das Projekt des digitalen Informations- und Mobilitätsknotenpunkt in der Ortsmitte vor.

Die zentralen Bushaltestellen (Nähe Rewe-Markt) sollen demnächst eine Aufwertung erfahren. Dabei steht die  altersgerechte und barrierefreie Gestaltung im Fokus. Zudem sollen Schließfächer für schwere Einkaufstaschen, W-Lan Hotspots und digitale Informationstafeln installiert werden. Mit einer Ladestation für E-Bikes werden neue Mobilitätsformen an der Haltestelle integriert. Auch eine sogenannte „Mitfahrbank“ ist Teil der Überlegungen. Hierfür bedarf es allerdings ähnlicher Bänke in den anderen Ortsteilen, erläuterte Erik Thürmer.

„Es ist ein tolles, ein sehr stimmiges und zukunftsorientiertes Projekt und was mir besonders gefällt: an alle Generationen ist gedacht!“, zeigte sich Hauptmann begeistert. „Mobilität für alle Altersgruppen ist gerade im ländlichen Raum ein enorm wichtiges Thema und schlussendlich maßgeblich für die  Lebensqualität eines Orts. Daher fördern wir als Bund dieses Leuchtturmprojekt mit 176.240 Euro durch das Bundesministerium für   Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)“, so Hauptmann. Ziel ist der Umbau und die Neugestaltung des Kaltennordheimer Busbahnhofs. Die Mittel stammen aus dem Bundesprogramm „LandMobil – unterwegs in ländlichen Räumen“. Unterstützt wurde die Stadt Kaltennordheim bei der Antragstellung von Regina Filler, Geschäftsführerin des Rhön Forum e.V..

In den Zeiten vor der Gründung der Rhön GmbH konnte das Rhönforum noch deutlich mehr derartige Projektideen für die Regionalentwicklung unterstützen, berichtete der Bürgermeister. Mit der Gründung der länderübergreifenden Tourismusgesellschaft ist ein Großteil des Personals in die Rhön GmbH übergegangen. Von dieser wurden jedoch seit ihrer Gründung keine Projekte für die Regionalentwicklung initiiert. Die Auswirkungen dieser Fehlentwicklung würden langsam vor Ort spürbar, führt Erik Thürmer aus. Während der Tourismus in Thüringen auf Wachstumskurs ist, sind die Gästeankunftszahlen in der Thüringer Rhön seit 2017 gesunken.

Bildhinweis:

Ortsteilbürgermeister Stephan Heym, Regina Filler (Rhön Forum e.V.), Bürgermeister Erik Thürmer, Mark Hauptmann (MdB)