Präzision aus Tradition

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Während seines Wahlkreistages besuchte der Südthüringer Bundestagsabgeordnete Mark Hauptmann Ziegenhahn & Sohn Jagdwaffen e.K. in Zella-Mehlis. Der Familienbetrieb blickt auf eine lange Historie zurück: Bereits seit dem 19. Jahrhundert besteht das Geschäft. Mit derzeit zwei Mitarbeitern werden hier im Jahr circa 20 neuen Jagdwaffen hergestellt sowie alte Jagdwaffen repariert. Die Verwendung von hochwertigen Materialien sowie die Unternehmensdevise, dass eine handgefertigte Jagdwaffe individuell auf seinen Besitzer zugeschnitten sein muss, zeugen von einem exquisiten Traditionsunternehmen. Im Sortiment zu finden sind neben Flinten und Doppelbüchsen auch Großwildbüchsen, kombinierte Waffen und einläufige Büchsen. Seit 2003 gehört auch die spezielle Herstellung von Krieghoff-Gewehren, welche nur in den USA vertrieben werden, zu dem Tätigkeitsfeld von Ziegenhahn & Sohn. 

Das Unternehmen erhält seine Aufträge zum Teil über Messen im In- und Ausland. Größtes Problem in der Branche sind Embargos, die den Handel mit Jagd- und Sportwaffen erschweren. Eine weitere Einschränkung muss das Geschäft durch die Verschärfung der Waffengesetze hinnehmen, mit der verstärkte Kontrollen von Herstellern und Jagdwaffenbesitzern einher gehen. „Allen Umständen zum Trotz gehören Ziegenhahn Jagdwaffen zur Weltspitze. Der Betrieb ist damit ein Musterbeispiel für die regionale Tradition der Büchsenmacher. Hier zeigt sich das enorme Potenzial der Südthüringer Handwerkskunst“, resümiert Hauptmann.