Unionsvertreter kämpfen vereint für Mittelstandsförderung und Bürokratieabbau

Sarah Boost CDU, Menschen, Wirtschaft

Suhl – Im Rahmen seiner Mittelstandstour besuchte der Südthüringer Bundestagsabgeordnete gemeinsam mit dem Spitzenkandidaten der Thüringer Union, Mike Mohring, dem CDU-Direktkandidaten zur Landtagswahl, Marcus Kalkhake, sowie dem Suhler Oberbürgermeister André Knapp die Firma Premetec Automation GmbH.

Das international agierende Unternehmen mit Sitz auf dem Suhler Friedberg ist seit 25 Jahren auf Automatisierungs- und Präzisionsmesstechnik spezialisiert Mit einem breiten Portfolio, von A wie Automatisierung bis Z wie Zerspanung,  realisiert die Premetec für Auftraggeber Projekte, die von der Teilfertigung über Komplettmontage bis hin zur Programmierung reichen.

Vor allem die Fachkräftesituation war beim Besuch der Politiker Thema. Nahezu alle im Unternehmen beschäftigen Fachkräfte sind im eigenen Betrieb ausgebildet und im Anschluss übernommen worden. Dank einer guten Arbeitsatmosphäre und der gezielten Förderung von Mitarbeitern, bei welcher individuelle Stärken forciert werden,  gelingt die Mitarbeiterbindung. Dennoch stellt der Fachkräftemangel auch Premetec vor Herausforderungen.

„Wir müssen dafür sorgen, dass sich die Ausbildung lohnt. Das bedeutet zum einen, ein gutes Umfeld für die Auszubildenden zu schaffen, zum anderen aber auch einen Pool an Bewerbern zu haben, unter welchen sich die Besten durch Leistung durchsetzen können“, so Hauptmann zur Problematik, der hierbei auch die Politik hier in der Pflicht sieht.

Den Besuch der Bundes-, Landes,- und Kommunalpolitiker nutzte die Geschäftsführung, um auch den Mitarbeitern die Möglichkeit zu geben, mit den politischen Vertretern ins Gespräch zu kommen und eigene Anliegen anzubringen. Diese griffen die Gelegenheit dankbar auf und es entwickelte sich eine lebhafte Diskussion, von ganz konkreten Anliegen, wie beispielsweise der privaten Nutzung von Wasserkraftanlagen bis hin zur  politischen Lage in Deutschlands und Verschiebungen in der Parteienlandschaft. Mit Vertretern aller politischen Ebenen konnten sämtliche Fragestellungen umfassend erörtert werden. Die politischen Gäste sicherten ihre Unterstützung für den heimischen Mittelstand zu, die CDU Thüringen plant dafür u.a. umfassende Maßnahmen zum Bürokratieabbau. Auf Bundesebene hat die Bundesregierung hat im Dezember 2014 im Rahmen der Eckpunkte zur weiteren Entlastung der mittelständischen Wirtschaft vereinbart, mit dem „One in, one out-Prinzip“ den Anstieg der Belastungen für die Wirtschaft dauerhaft zu begrenzen.

Bildhinweis:

Mike Mohring (MdL), Mark Hauptmann (MdB), Geschäftsführer  Gerald Wagner, Marcus Kalkhake