Unternehmerfrühstück im Metall- ausbildungszentrum Eisfeld

Sarah Boost Arbeit, Arbeitsmarkt, CDU, Mittelstand, Wirtschaft

Eisfeld – Vor wenigen Tagen lud der Südthüringer Bundestagsabgeordnete Mark Hauptmann (CDU) zusammen mit dem Hildburghäuser Bildungszentrum e. V. (HBZ) am Eisfelder Ausbildungsstandort zu einem Unternehmerfrühstück.

20 Teilnehmer, darunter zahlreiche Unternehmer aus dem Landkreis Hildburghausen, konnten zudem Vertreter vonseiten der kommunalpolitischen Ebene begrüßt werden. So wurden der Landkreis Hildburghausen vom 1. Beigeordneten Helge Hoffmann und die Stadt Eisfeld vom 1. Beigeordneten Gerd Braun vertreten.

Gastgeber Mark Hauptmann freute sich sowohl über die Resonanz aus der Unternehmerschaft, als auch über die Anwesenheit der Kommunalpolitiker. „Nur wenn alle politischen Ebenen an einem Strang ziehen und Themen wie Fachkräftemangel, Stärkung der dualen Ausbildung oder die zielgerichtete Ansiedlung von Unternehmen gemeinsam angehen, kann der momentane wirtschaftliche Erfolg verstetigt werden.“. Dass ihm der hiesige Mittelstand am Herzen liegt, zeigen nicht nur die über 70 Unternehmensbesuche, die er im Jahr absolviert. Auch bei seiner Arbeit im Wirtschafts- und Energieausschuss des Deutschen Bundestages ist er tagtäglich mit den Themen Mittelstandsförderung oder Fachkräftegewinnung konfrontiert. Um die Interessen seines Wahlkreises auch in Berlin adäquat vertreten zu können, hole er sich „bei Veranstaltungen wie heute seine Hausaufgaben ab“, so Hauptmann.

In einem interessanten, zweistündigen Austausch kamen viele Herausforderungen zur Sprache. Mark Hauptmann stellte seinerseits auch die aktuelle weltpolitische Lage dar, die in Bezug auf den Außenhandel und auch die sicherheitspolitischen Gegebenheiten Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung der heimischen Betriebe nimmt.

Vonseiten der Unternehmerschaft gab es zahlreiche Hinweise, die Mark Hauptmann dankend aufnahm. Wichtige Punkte waren hier u. a. der Bürokratieaufwuchs, ein nicht mehr zeitgemäßes Schulsystem oder auch fehlende Investitionen in die öffentliche Infrastruktur. „Wir haben eine sehr positive Ausgangssituation, aber es ziehen dunkle Wolken am Himmel auf!“, so Hauptmann, der hier vor Ort vor allem den Fachkräftemangel als Wachstumshemmer sieht.

 

Bildhinweis:

Mark Hauptmann (vorne rechts) beim Unternehmerfrühstück im HBZ Eisfeld.